
Freiwilligendienst


Erfahrungsbericht
Mein FSJ an der Friedrich-Fröbel-Schule
Ich absolviere derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Friedrich-Fröbel-Schule. Für dieses FSJ habe ich mich entschieden, weil ich mit dem Gedanken spiele, später Förder- bzw. Sonderpädagogik zu studieren. Aufgrund dessen wollte ich einen Einblick in den Schulalltag und vor allem in die Arbeit mit Kindern bekommen, um herauszufinden, ob dieser Beruf wirklich zu mir passt.
Meine Aufgaben sind sehr verschieden und abwechslungsreich. Während des Unterrichts helfe ich der Lehrkraft, wenn gerade Hilfe gebraucht wird. Das bedeutet, ich helfe dem Kind, welches bei einer Aufgabe Unterstützung oder eine Erklärung benötigt. So kann ich verschiedene Kinder begleiten und vielseitige Aufgaben machen.
Außerdem habe ich die Möglichkeit, ein eigenes Pausenangebot zu gestalten. Dabei kann ich selbst entscheiden, was ich mit den Kindern machen möchte. Ob Malen, Brettspiele spielen oder andere kreative und spielerische Aktivitäten. Ich kann meine eigenen Ideen einbringen und gemeinsam mit den Kindern eine schöne Pause verbringen.
Nach dem Unterricht bin ich in der Betreuung eingesetzt. Dort beschäftige ich mich mit den Kindern, spiele mit ihnen oder achte einfach darauf, dass sich alle gut miteinander verstehen. So begleitet man auch außerhalb des Unterrichts die Kinder und verbringt Zeit mit ihnen.
Ein weiterer Bestandteil meines FSJ ist der Ganztagsbereich. Dort gibt es verschiedene Angebote, an denen die
Kinder teilnehmen können und bei denen ich unterstütze. Es gibt zum Beispiel eine Abenteuer-AG, in der verschiedene Spiele und Aktionen stattfinden. Außerdem gibt es Bewegungsangebote mit Sport und Ballspielen, eine Lego-AG oder auch ein Tanzangebot. Die Auswahl ist sehr vielseitig, sodass jedes Kind etwas findet, das ihm Spaß und Freude macht.
Mit meinem FSJ wollte ich in erster Linie herausfinden, ob die Arbeit mit Kindern langfristig das Richtige für mich ist. Schon nach den ersten Wochen habe ich gemerkt, dass ich immer mehr aus mir herauskomme und selbstbewusster werde, insbesondere im Umgang mit den Kindern. Besonders schön ist es, wenn die Kinder sich freuen, einen zu sehen. Das zeigt mir, dass ich gut angekommen bin.
An meiner Schule wurde ich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen. Das gesamte Kollegium ist freundlich, hilfsbereit und offen. Da die Schule ein eher überschaubares Kollegium hat, fühlt man sich im Team schnell aufgenommen. Bei Fragen oder Problemen kann ich jederzeit auf die Lehrkräfte zugehen und bekomme immer Unterstützung.
Momentan bin ich in einer Grundstufenklasse mit Kindern im Alter von etwa sieben bis zehn Jahren eingesetzt. Eine Lehrerin ist dabei meine feste Ansprechpartnerin. Sie begleitet mich während meines FSJ und ist für mich da, wenn ich Fragen habe oder Hilfe brauche. Das gibt mir Sicherheit und erleichtert vor allem den Einstieg in den Schulalltag.
Die ersten drei Wochen waren für mich besonders spannend und aufregend. Ich habe nicht nur die Sicht der Schülerinnen und Schüler kennengelernt, die man schon gewohnt war, sondern auch erlebt, wie der Schulalltag aus der Perspektive der Lehrkräfte aussieht. Das hat mir viele neue Eindrücke vermittelt. Außerdem begegnen mir jeden Tag ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, wodurch kein Tag wie der andere ist. Genau diese Abwechslung macht es an der Förderschule so interessant.
Bis jetzt kann ich sagen, dass mich das FSJ sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht hat. Ich habe bereits viel dazugelernt und merke, wie viel Freude mir die Arbeit mit Kindern bereitet. Für alle, die überlegen, später im pädagogischen Bereich zu arbeiten oder einfach wertvolle Erfahrungen sammeln möchten, kann ich auf jeden Fall ein FSJ an der Friedrich-Fröbel-Schule empfehlen, da man viel dazu lernt und herzlich aufgenommen wird.
Eva Raacke


