Prävention

Schulische Erziehungshilfe:

Bärbel Kehres

Vorbeugende Maßnahmen

 

Die Lehrkraft des Beratungs- und Förderzentrums unterstützt Schülerinnen und Schüler der allgemeinen Schule, bei denen die Fördermaßnahmen der allgemeinen Schule nicht ausreichen, um dem besuchten Bildungsgang in der Klassengemeinschaft zu folgen.

Dabei kann sie sowohl sonderpädagogische Beratungs- als auch Förderangebote machen (vgl §3 VOSB)

 

Voraussetzung für die Durchführung dieser Unterstützungsleistung ist die Einverständniserklärung der Eltern. Verweigern diese ihr Einverständnis, so ist eine schülerbezogene Diagnostik und Förderung durch das BFZ nicht möglich. (vgl. §6 Abs. 3 VOSB).

Das Recht der Lehrkräfte sich beraten zu lassen, ist davon unbenommen.

 

Die Klassenlehrkraft der allgemeinen Schulen stellt in Absprache mit ihrer Schulleitung einen Antrag auf Beratung an das BFZ der Friedrich-Fröbel-Schule. Zuständig hier ist die Schulleiterin Erika Barten.

Schulische Erziehungshilfe

Bereits seit 2005 gibt es die „Schulische Erziehungshilfe“ als gemeinsames Projekt des  Staatlichen Schulamtes Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner-Kreis sowie der kommunalen Jugendhilfe der Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner.

Aktuell wird das Konzept überarbeitet!

Sozialpädagogische Fachkräfte

Die eingesetzte sozialpädagogische Fachkraft hat ihr Büro in der Friedrich-Fröbel-Schule und arbeitet eng mit den Förderschullehrerinnen und Förderschullehrern des BFZ, den Lehrerinnen und Lehrern der allgemeinen Schulen, Ärzten, Therapeuten, KJP, der kommunalen Jugendhilfe und anderen Einrichtungen zusammen, um Schülerinnen und Schülern mit ausgeprägten Beeinträchtigungen im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung bestmöglich zu fördern und deren Familien zu unterstützen. Ziel ist es, diesen Kindern den Verbleib in der allgemeinen Schule zu ermöglichen.

Im Beratungs- und Förderzentrum Bad Hersfeld ist eine Sozialpädagogin eingesetzt, die für Schülerinnen und Schüler aller Grund- und weiterführenden Schulen des BFZ unterstützend angefordert werden kann. Sie berät Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte und nimmt an den Sitzungen der schulischen Gremien teil, wie z.B. Klassenkonferenzen, runde Tische, Beratungsteams, etc.  Eltern und Familien können unterstützt und durch die pädagogische Arbeit begleitet werden.

An den allgemeinen Schulen halten die sozialpädagogischen Fachkräfte im Projekt schulische Erziehungshilfe einen regelmäßigen Kontakt zu den zu fördernden Kindern aufrecht und führen z.B. Reflexionsgespräche, um sie in ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie für soziale Interaktionsprozesse zu sensibilisieren.

Clearingstelle

Ebenfalls im Rahmen des Projektes „Schulische Erziehungshilfe“ wurde die Clearingstelle eingerichtet. Sie versteht sich als ein Beratungsgremium, das über Möglichkeiten der Förderung von Kindern mit denen das BFZ arbeitet, berät, und z.B. auch den Einsatz der sozialpädagogischen Fachkraft empfiehlt.

In den regelmäßigen Sitzungen der Clearingstelle (jeden letzten Dienstag im Monat) kommen Vertreter der kommunalen Jugendhilfe, des schulpsychologischen Dienstes, die sozialpädagogische Fachkraft, die Leitung und Klassenlehrkraft der allgemeinen Schule   sowie die Leitung des Beratungs- und Förderzentrums zusammen. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachkompetenzen, die sich aus der interdisziplinären Besetzung der Clearingstellen ergeben, werden problemgerechte und wirksame Unterstützungsprozesse ermöglicht, die dem Verbleib des Kindes an der allgemeinen Schule dienen.

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